Fall auf einen Blick: An einem Straßenabschnitt und auf einem angrenzenden öffentlichen Parkplatz wurden verschiedene Markierungs- und Leitpfosten aus Stahl und Kunststoff eingesetzt. Einige Stahlpfosten waren durch Fahrzeugkontakt verbogen worden, während einige Kunststoffpfosten nach längerer Sonneneinstrahlung ausgeblichen und gerissen waren. HotFRP lieferte für das Austauschprojekt Leitpfosten aus glasfaserverstärktem Polymer (FRP). Das Verhalten bei Stößen und die UV-Belastung im Außenbereich gehörten zu den Auswahlkriterien.

Projektumgebung

Der Straßenabschnitt umfasst eine gekrümmte Zufahrt, auf der Leitpfosten zur Orientierung der Fahrer beitragen, insbesondere bei Nacht. Auf dem angrenzenden Parkplatz werden kürzere Pfosten eingesetzt, um Fahrspuren von Gehbereichen zu trennen. Die ursprünglichen Pfosten bestanden aus verzinktem Stahl oder geformtem Kunststoff.

Im Einsatz waren die Stahlpfosten nach kleineren Fahrzeugkontakten dauerhaft verbogen, während die Kunststoffpfosten nach direkter Sonneneinstrahlung Ausbleichungen und Risse entwickelt hatten. Das Wartungsteam suchte daher nach einem Pfosten, der gelegentliche Kontakte besser aufnehmen konnte und für eine ungeschützte Außeninstallation geeignet blieb.

Materialauswahl

HotFRP lieferte für den Austausch Leitpfosten aus glasfaserverstärktem Polymer (FRP). Das Verhalten bei Stößen war ein wichtiger Auswahlfaktor, da die früheren Stahlpfosten durch Fahrzeugkontakt beschädigt worden waren. Auch die UV-Belastung im Außenbereich wurde berücksichtigt, da die Installationen an Straße und Parkplatz nicht vor direkter Sonne geschützt waren.

Die gelieferten Pfosten verfügten für die Außeninstallation über eine UV-stabilisierte Oberfläche. Nach den im Projekt festgehaltenen Beobachtungen konnten sich die installierten FRP-Pfosten bei einem Kontakt mit niedriger Geschwindigkeit biegen; die meisten kehrten anschließend in ihre vorherige Position zurück. Dies war für das Austauschziel relevant, da die früheren Stahlpfosten nach vergleichbaren Kontakten dazu neigten, dauerhaft verbogen zu bleiben.

Montagehinweise

Die Montage folgte grundsätzlich der für die vorhandenen Leitpfosten verwendeten Anordnung. Je nach Einbauort wurden die Pfosten in vorbereitete Bodenhülsen eingebracht oder in verdichtetem Boden gesetzt. Im befestigten Parkplatzbereich wurden Grundplatten und mechanische Verankerungen zur Befestigung verwendet.

Die Pfosten wurden in Standardlängen für die vorgesehenen Einbauorte geliefert. Ihr geringeres Gewicht gegenüber den früheren Stahlpfosten erleichterte außerdem die Handhabung und Positionierung während der Montage.

Ergebnis und Beobachtungen

Den nach der Installation dokumentierten Beobachtungen zufolge blieben die Pfosten aufrecht und gut sichtbar. Die reflektierenden Bänder blieben an ihrem Platz, und in den beobachteten Bereichen war keine wesentliche Verfärbung der Grundfarbe festzustellen.

Mehrere Pfosten auf dem Parkplatz wurden später von Fahrzeugen bei niedriger Geschwindigkeit getroffen. Die meisten kehrten in ihre vorherige Position zurück, während ein Pfosten nach einem direkteren Aufprall mit höherer Geschwindigkeit ersetzt werden musste. Das Wartungsteam berichtete außerdem, dass die FRP-Pfosten weniger Wartungsaufwand erforderten als die frühere Kombination aus Stahl- und Kunststoffpfosten.

Diese Fallstudie zeigt, dass sowohl die Einwirkung von Stößen als auch eine längerfristige Außenexposition die Auswahl von Markierungs- und Leitpfosten beeinflussen können. Bei Projekten zur Fahrbahn- und Parkplatzabgrenzung sollten Einbaubedingungen, Befestigungsart und zu erwartende Kontakte gemeinsam betrachtet werden, wenn FRP-Leitpfosten bewertet werden.